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Theehuisje Bolwerk

Teehäuser im Bollwerk


Vier Teehäuser am Ufer, XVIII. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ließen die Professoren Ziergärten mit Sommerpavillons anlegen. Sonst verfügten in der Stadt nur die Stinsen über einen Pavillon im Garten. Erst nach 1734 durften auch in den Gärten bürgerlicher Häuser Pavillons errichtet werden. Ab dem Jahr 1746 konnten auch Privatpersonen Land zwischen dem Bollwerk und u. a. der Eisingastraat kaufen, und ab diesem Zeitpunkt durften bis zum Bollwerk Gärten mit gewünschter Ausstattung angelegt werden. Insgesamt wurden auf dem nördlichen Bollwerk 11 Pavillons errichtet. Drei Pavillons verschwanden, als Teile des Bollwerks zwischen 1853 und 1855 abgetragen wurden. Die Abtragungsarbeiten wurden zum Glück gestoppt, aber im Laufe der Zeit gingen noch weitere Teehäuser verloren. Im Jahre 1938 wurde ein Teehaus von der Gemeinde abgerissen, da an seinem Standort eine Schule errichtet werden sollte.

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Vier Teehäuser am Ufer, XVIII. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ließen die Professoren Ziergärten mit Sommerpavillons anlegen. Sonst verfügten in der Stadt nur die Stinsen über einen Pavillon im Garten. Erst nach 1734 durften auch in den Gärten bürgerlicher Häuser Pavillons errichtet werden. Ab dem Jahr 1746 konnten auch Privatpersonen Land zwischen dem Bollwerk und u. a. der Eisingastraat kaufen, und ab diesem Zeitpunkt durften bis zum Bollwerk Gärten mit gewünschter Ausstattung angelegt werden. Insgesamt wurden auf dem nördlichen Bollwerk 11 Pavillons errichtet. Drei Pavillons verschwanden, als Teile des Bollwerks zwischen 1853 und 1855 abgetragen wurden. Die Abtragungsarbeiten wurden zum Glück gestoppt, aber im Laufe der Zeit gingen noch weitere Teehäuser verloren. Im Jahre 1938 wurde ein Teehaus von der Gemeinde abgerissen, da an seinem Standort eine Schule errichtet werden sollte.

In den 1960er-Jahren wurden die verbliebenen Häuschen renoviert. Nachdem Fälle von Vandalismus aufgetreten waren, entschied man sich 1971, sie zuzunageln. Da die Teehäuser inzwischen unter Denkmalschutz standen, wurden sie nicht abgerissen. Heute präsentieren sie sich wieder in einem guten Zustand.

Das Teehaus, das einem jetzt als erstes begegnet, wurde im Jahr 1775 vom Kaufmann Paulus Johannes Haitsma errichtet, der auch Bürgermeister von Franeker war. Das zweite Teehaus wurde 1769 im Auftrag des Zimmermanns Sicco Pieters Ens (damaliger Bürgermeister) erbaut. Im Jahr 1803 wurde dieses Haus durch einen heftigen Sturm schwer beschädigt. Das dritte Teehaus wurde im Jahr 1747 im Auftrag des Tuchhändlers Sijbren Wijbrens Wijngaarden erbaut. Das vierte Teehaus (Sommerpavillon) ist bekannt als „Pavillon von Tjeerd Banga“ und wurde 1778 errichtet.

Kontakt

Adresse:
Theehuisjes Bolwerk
Noorderbolwerk 26
8801 kl Franeker
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