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Familie Vogels

Familie Vogels


Willkommen auf dem Bauernhof der Familie Vogels: dem 250 Hektar großen Ackerbaubetrieb der Brüder Leo und Pieter Vogels. Leo wohnt hier mit seiner Familie. Bis vor kurzem bildete er mit seinem Eltern Emile und Grietje eine Gesellschaft. Leo und Pieter sind Landwirte in der vierten Generation. Ihr Großvater, Sohn eines Limburgers, heiratete in den dreißiger Jahren eine Tochter dieses Hofes.

Schon damals wurden hier Pflanzkartoffeln angebaut, ebenso wie Zwiebeln, Zuckerrüben und Weizen. Aber auch Flachs, Tulpen und Erbsen wuchsen auf den umliegenden Feldern. Später bauten der unternehmerische Emile und seine Frau Grietje eine Zeit lang Eisbergsalat an, bis die Konkurrenz mit Ländern, die das ganze Jahr über liefern konnten, zu groß wurde. In der Zwischenzeit kaufte die Familie immer mehr Land auf. Der Landwirtschaftsbetrieb geht Hand in Hand mit sozialem Engagement.

Im Ok…

Willkommen auf dem Bauernhof der Familie Vogels: dem 250 Hektar großen Ackerbaubetrieb der Brüder Leo und Pieter Vogels. Leo wohnt hier mit seiner Familie. Bis vor kurzem bildete er mit seinem Eltern Emile und Grietje eine Gesellschaft. Leo und Pieter sind Landwirte in der vierten Generation. Ihr Großvater, Sohn eines Limburgers, heiratete in den dreißiger Jahren eine Tochter dieses Hofes.

Schon damals wurden hier Pflanzkartoffeln angebaut, ebenso wie Zwiebeln, Zuckerrüben und Weizen. Aber auch Flachs, Tulpen und Erbsen wuchsen auf den umliegenden Feldern. Später bauten der unternehmerische Emile und seine Frau Grietje eine Zeit lang Eisbergsalat an, bis die Konkurrenz mit Ländern, die das ganze Jahr über liefern konnten, zu groß wurde. In der Zwischenzeit kaufte die Familie immer mehr Land auf. Der Landwirtschaftsbetrieb geht Hand in Hand mit sozialem Engagement.

Im Oktober 2017 zerstörte ein Brand vierzig Jahre Arbeit. Die Familie baute alles von Grund auf neu auf und entschied sich für ein einziges großes Lager: Es ist hell und effizient und fügt sich farblich in die Landschaft ein.

Leo Vogels drückt auf den Knopf am Lager. Während das durchsichtige Rolltor sanft hochfährt, schaut er sich die Wettervorhersage an: kein Wölkchen am Himmel. Auf seinem Handy erscheint eine Nachricht: 2 Uhr?, fragt Heit [Papa]. Leo antwortet mit Daumen hoch und Smiley.

Der viele Platz und die Höhe überraschen Leo immer wieder, wenn er das neue Lager betritt. Alle Maschinen stehen ordentlich in einer Reihe. Praktischer geht‘s nicht. Nur der Roder fehlt. Damit ist Mitarbeiter Jeroen unterwegs. Leos Blick fällt auf den Gabelstapler. Vielleicht sollte er den geschwärzten Sitz doch mal austauschen. Seine Kleidung riecht immer nach Ruß, wenn darauf gesessen hat.

Er kuppelt den Krautschläger an. Wenn man das Kraut jetzt abschneidet, hat man später ein saubereres Produkt im Lager. Auch bakterielle Krankheiten und Schimmelpilze verbreiten sich weniger schnell. Seine Töchter schlendern um das Lager, als Leo vom Hof fährt. Es ist jetzt ein idealer Spielplatz mit einem schönen geraden Betonboden. Er seufzt. Was für eine Arbeit war das, den Betrieb aufzubauen und das Haus nach dem Brand und den enormen Wasser- und Rauchschäden, die er verursacht hat, zu renovieren. Er kann keine Handwerker mehr sehen, geschweige denn ein Wohnmobil, in dem sie eine Zeit lang gelebt haben.

Aber jetzt sieht der Bauernhof wieder tipptopp aus. Dort, da an diesem Fenster haben sie geschlafen, als plötzlich ein Milchfahrer an ihrem Bett stand: Feuer! Einige Stunden später rief er auf Anraten der Feuerwehr Willeke an, die mit ihren kleinen Töchtern zum Hof seiner Eltern gefahren war. Ob sie noch Sachen aus dem Haus haben wolle, weil das Feuer, das in einem Traktor ausgebrochen war, sich immer weiter ausbreite. Am nächsten Morgen waren Tonnen von Pflanzkartoffeln zwischen schwelenden Überresten der Lagerschuppen wertlos geworden.

Als der Krautschläger fertig ist, hält Leo noch kurz an einer anderen Parzelle an. Er wühlt mit seinen Händen unter den kurzen braunen Stängeln, die aus der Erde sprießen. Würden sie diese frühen Sorten vielleicht nächste Woche schon ernten können? Er zerquetscht eine verfaulte Mutterknolle zu Brei und gräbt weiter, bis er einige neue Knollen fühlt. Sie sind schön hart geworden, aber ziemlich klein. Daran ist die Hitze der vergangenen Wochen Schuld. Er steht auf und wischt sich die Hände an seiner Hose ab. Was sie einbringen werden? Das hängt nicht einmal so sehr von der Qualität ab, sondern von dem launenhaften Markt.
Einige Stunden später holt Leo seinen Vater ab, um zum jährlichen Kaats-Spiel in Franeker zu fahren. Es ist der einzige Moment im Jahr, in dem die Arbeit ohne Wenn und Aber eingestellt wird. Kaatsen ist sowieso ein beliebter Sport in der Familie.
„Guck, Tulpenzucht“, sagt Heit und zeigt auf ein altes vergilbtes Foto von Großvater Leo. Zusammen mit Willeke erstellt Heit eine historische Übersicht ihres Betriebes. Auf diese Weise

Diese Geschichte ist Teil der Route Bildtstars und Eigenheimers von Sense of Place. Der Text wurde durch das Interreg Projekt Wadden Agenda 2.0 übersetzt. 

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