Am 7. August ist es 150 Jahre her (1876), das „Mata Hari“, bürgerlich Margaretha Geertruida Zelle, das Licht der Welt im Geschäftshaus Kelders 33 erblickte. Die Tänzerin und Spionin wurde über dem Hut- und Mützengeschäft ihrer Eltern geboren. Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise auf den Spuren von Mata Hari im Leeuwarden ihrer Jugend.
Fast jeder kennt Mata Hari. So hieß die exotische Tänzerin, die 1917 in Frankreich durch ein Erschießungskommando hingerichtet wurde. Diese „Femme Fatale“ wurde 1876 als Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden geboren. Ihr Vater, Adam Zelle, besaß ein Hut- und Mützengeschäft in der Kelders 33.
1905 erlangte sie unter ihrem Künstlernamen Mata Hari („Auge der Sonne“) als exotische Tänzerin unter anderem in Paris und Mailand Berühmtheit. Während des Ersten Weltkriegs verkehrte Mata Hari in Offizierskreisen sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.
1917 wurde sie in Frankreich wegen doppelter Spionage verurteilt und füsiliert. Ihr bewegtes Leben, die mutmaßliche Spionage und ihr tragisches Ende fesselten die Menschen. Bücher, Filme und Fernsehserien wurden über ihr Leben produziert, und der berühmte Maler Isaac Israëls schuf ein Porträt von ihr.