Im 12. Im Jahrhundert gründeten die Regularkanoniker das Bergklooster (auch Barraconvent genannt) in Burgum an der Kloosterlaan. Das Kloster war dem Heiligen Nikolaus gewidmet und spielte eine wichtige Rolle bei der Torfgewinnung.
Das ehemalige Bergklooster, auch Barraconvent genannt, wurde im 14. Jahrhundert von den Regularkanonikern gegründet. Es war ein Kloster mit umfangreichem Besitz und wurde von zahlreichen Mönchen bewohnt. Neben ihren geistlichen Aufgaben widmeten sie sich auch verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten.
Im Kloster wurden mehrere bedeutende Vereinbarungen geschlossen. Im Jahr 1567 hielt sich Statthalter Aremberg dort einige Zeit auf. 1578 wurde der friesische Bischof Curenis Petri vorübergehend im Kloster gefangen gehalten.
1580 ging das Kloster in den Besitz der Provinz über. Anschließend wurde bekannt gegeben, dass jeder die Gebäude abbrechen dürfe. Mit Beschluss vom 6. November 1581 wurde unter anderem entschieden, das Kloster niederzubrennen, „damit die Feinde (Spanier) daraus keine Raubnester machen“.
An die Geschichte des Klosters erinnern heute noch die Gebäude Martinushof und Kleasterhof an der Kloosterlaan 8 und 10.