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Oosterdiepswal und Westerdiepswal
Oosterdiepswal und Westerdiepswal
Zu beiden Seiten der Sylster Ryd liegen im ältesten Teil des Ortskerns von Kollum die Oosterdiepswal und die Westerdiepswal.
Die sogenannten „Wallen“ von Kollum, zu denen die Oosterdiepswal und die Westerdiepswal gehören, werden bereits in den frühesten historischen Quellen über den Ort erwähnt. Das Gewässer Sylster Ryd war hier mit den wichtigen Wasserwegen nördlich und südlich von Kollum verbunden.
Im 16. und 17. Jahrhundert war Kollum ein lebhafter Handelsort. Das Ortszentrum spielte eine wichtige logistische Rolle für zahlreiche Handelsaktivitäten. Die Bebauung entlang der Wallen entstand, nachdem dieser Wasserlauf zu Beginn des 16. Jahrhunderts ausgehoben worden war. Hier ließen sich Unternehmen nieder, die für den An- und Abtransport ihrer Waren auf die Wasserstraße angewiesen waren. So befanden sich hier unter anderem Töpfereien, eine Brauerei, eine Gerberei und eine Werft. Auch mehrere Windmühlen standen an den Wallen, ebenso wie an anderen Stellen im Ort. Die Wallen gehören heute zum geschützten historischen Ortsbild.
Kollum