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Waterbeleefroute: Waterstadstour | Potmarge

(4,3 km)

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Vaarroute door een deel van de Leeuwarder binnenstad met een wonderschoon uitstapje naar de monumentale rivier de Potmarge. Vanaf het water bekijk je bijzondere plekken die iets vertellen over de watergeschiedenis van de stad: hoe ging het er vroeger eigenlijk aan toe op de markten en langs de handelskades? En wat was de band tussen het Potmargegebied en de stad?

Das wirst du sehen

Willemskade

Willemskade
Leeuwarden
Willemskade

Schavernek

Schavernek
Leeuwarden
Schavernek
Schavernek

Coffee Club De Waag

Nieuwestad 148
8911DB Leeuwarden
Coffee Club De Waag

Het Naauw

Het Naauw
Leeuwarden
Het Naauw

De Brol & De Bierkade

De Brol & Bierkade
Leeuwarden
De Brol & De Bierkade

Potmargewal

Potmargewal
Leeuwarden
Potmargewal
Potmargewal

WaterCampus

Oostergoweg 7
8911 MA Leeuwarden
WaterCampus

Villa Vaartzicht

De Oerset 18
8934 DA Leeuwarden
Villa Vaartzicht

Waterspeelplaats

Waterspeelplaats
Leeuwarden
Waterspeelplaats

Willemskade

Willemskade
Leeuwarden
Willemskade

Beschreibung

Willemskade

Willemskade
Leeuwarden
Willemskade

Ausgangspunkt: Willemskade
Ahoi, herzlich willkommen auf der Willemskade! Skipper ohne Boot können sich bei der VVV Leeuwarden, hier ganz in der Nähe am Fuße des Achmeaturms über Vermietungsmöglichkeiten informieren.

Tipp: Entscheiden Sie sich für ein Flüsterboot. Das ist elektrisch, wendig und mit allen Annehmlichkeiten versehen. Das ist etwas ganz Anderes als die riesen Dinger von einst, die man hier im Museumshafen von Leeuwarden liegen sehen kann … Die traditionellen Schiffe liegen entlang der Nordseite der Willemskade. Sie erinnern an die Zeit, in der Leeuwarden noch von Handels- und Umschlag Aktivitäten strotzte. Flaggschiff und Prunkstück ist das restaurierte “Stanfries X”, womit im 19. Jahrhundert Liniendienste nach Rotterdam, Gouda und Amsterdam unterhalten wurden. Haben Sie ein Boot gefunden? Sind Sie startklar? Fahren Sie dann schnell nach “Schavernek”. Hier wartet unser Reiseführer Douwe auf Sie.

Zwischenstopp 1: Schavernek
“Schavernek” war in der modernen Zeit so etwas wie der Hauptbahnhof von Leeuwarden. Kleiner Unterschied:  man nahm einen Schleppkahn, anstatt den Zug. Die Reise ging nach Harlingen und Bolsward und schließlich zu den Watteninseln.

Zwischenstopp 2: ”De Waag”
Von 1598 bis 1880 wurden bei “de Waag” Delikatessen, wie z. B. Butter, fetter Fisch und Stinkerkäse auf Qualität und Gewicht beurteilt. Unter den Vordächern wurden die Waren ausgestellt. Dann war hier viel los. Sehen Sie es vor sich? Die Vordächer gibt es noch immer!  Nach zwei Jahrhunderten Dienst wurde “de Waag” leider zu klein. Die Funktion einer öffentlichen Waage wurde zum “Beursgebouw” am Wirdumerdijk verlegt. “De Waag” wurde dann als zu Hause der städtischen Musikschule genutzt. Das Dachgeschoss wurde bereits im Jahr 1841 zu einem Übungssaal umgebaut. Auf diese Weise gab es noch mehr Leben in der Brauerei.

Genau wie beim “Voorstreek” konnte man bei “de Waag”  und bei “Nieuwestad” allerlei Produkte bekommen. An der Nordseite gab es vom “Nieuwe Pijp bis zur Grote Kerkstraat” den “Deinumer Zuupmarkt”. Hier wurde kein Bier sondern Buttermilch verkauft. Auf der anderen Seite der “Nieuwestad” befand sich der Fleischmarkt. Die Märkte wurden vom Wasser aus mit Vorrat versehen. Neun Kilometer Gracht gab es in der Leeuwarder Innenstadt. Aber die Grachten veränderten sich in Straßen und von all dem Wasser blieben nur noch zwei Kilometer übrig. Unter der “Lange Pijp” kann man die Geschichte noch gut an den zugemauerten Rohren erkennen.

Zwischenstopp 3: ”Het Naauw”
“Het Naauw”- “Die Enge” ist, wie der Name bereits sagt, ein bisschen eng. Das hat Vor- und Nachteile. Wie haben die Skipper und Kaufleute von früher dafür gesorgt, dass sie hier aneinander vorbeifahren konnten?

Zwischenstopp 4: ”De Brol & De Bierkade”
Im Mittelalter war Bier das Volksgetränk. Normales Regen- oder Grachtenwasser war nicht gut genug zum Trinken. Wussten Sie, dass ein Haarlemer Bier im Leeuwarden von 1487 für einen Bieraufstand sorgte? Prost! Die Abbildung hier unten zeigt, wie “de Brol” um 1650 ausgesehen hat: mit Bierträger Häuschen und Pranger. Der Pranger wurde als Schandpfahl genutzt. Im Hintergrund sieht man die Keller.

Zwischenstopp 5: Über die “Weaze” zum “Potmargewal”
Wir fahren über den “Weaze” zum alten Fluss “de Potmarge”. Das ist ein Name, der im siebzehnten Jahrhundert zum ersten Mal in Schriften auftauchte, der aber wahrscheinlich noch viel älter ist. Im Laufe der Zeit wurde die Innenstadt Leeuwardens immer mehr zugebaut. Es blieb den Reichen wenig Platz, die Natur zu genießen sowie Blumen und Feldfrüchte anzubauen. Die fruchtbaren Ufer des Flusses “de Potmarge” eigneten sich ausgezeichnet für derartige Aktivitäten. Das fand auch die geliebte Regentin Maria Louise von Hessen-Kassel, besser bekannt als Marijke Muoi. Im Jahr 1721 kaufte Sie ein Stück Land entlang der “de Potmarge” und experimentierte enthusiastisch beim Anbauen neuer Gewächse, wie z. B. der Kartoffel, die zu der Zeit noch als ein exotisches, neues Produkt galt. Nach Marijkes Tod im Jahr 1765 gelangten die Gärten entlang der “de Potmarge” mehr und mehr in die Hände von gewöhnlichen Gärtnern. Auf diese Weise bekam das Potmargegebiet eine neue Funktion: in den vielen Kleingärten und Gewächshäusern wurde Gemüse für die Einwohner der Innenstadt angebaut. Über kleine Kanäle konnten die frischen Produkte problemlos von der “Potmarge” ins Zentrum verschifft werden. Wie hat das ausgesehen? 

Das friesische Filmarchiv hat prächtige, historische Bilder von den Gärten entlang der “Potmarge”, den Kanälen und der Kirche “Johannes de Doperkerk” gefunden. Sehen Sie sich hier unten die Montage an. Ton ab!

Zwischenstopp 6: Der Wassercampus
In der Wassergeschichte Leeuwardens darf der Wassercampus nicht fehlen. Es ist ein ziemlicher Sprung in der Geschichte: von Bierpieren und Lustgärten im Goldenen Zeitalter zum hypermodernen, wellenden Gebäude von  Wetsus, dem Bugbild des Campus. Der Wassercampus bildet das Herz des niederländischen und europäischen Wassersektors. Hier treffen Wissenschaftler und Betriebe einander, die sich mit Wassertechnologien beschäftigen.

In der Nähe des Gebäudes von Wetsus treffen Sie die Wasserbar, ein markantes Kunstwerk, das die Form eines H20-Moleküls hat, das hier im Jahr 2018, dem Jahr der Kulturhauptstadt seinen Platz gefunden hat. Die Wasserbar wurde vom Künstlerduo Groenewoud/Buij entworfen und kann auf Anfrage für Events und Gruppen geöffnet werden. Klicken Sie auf den unten aufgeführten Websitelink, wenn Sie weitere Informationen wünschen.

Zwischenstopp 7: Wendepunkt: Villa “Vaartzicht”
Die Villa “Vaartzicht” wurde im Jahr 1874 für den Herren Bernhardus Hopperus Buma, dem Altbürgermeister von Kollumerland gebaut. Er kaufte die Villa und etwa 1.200 m² Gartenbauland drum herum. Auf diesem Land wurde Nahrung für das Waisenhaus angebaut, das er unter seine Obhut genommen hatte. Wenn noch Gemüse übrig blieb, brachte er es zu den Märkten in der Stadt. Auch wir gehen von diesem Punkt aus zur Stadt zurück. Wenden Sie das Boot und die App bringt Sie wieder zur Willemskade zurück, wo unser Abenteuer begonnen ist. Möchten Sie die Natur lieber noch länger genießen? Legen Sie dann bei Punkt 9, beim Wasserspielplatz an!

Zwischenstopp 8: Wasserspielplatz
Haben Sie noch keine Lust, zur Innenstadt zurückzukehren? Beim Wasserspielplatz (Punkt 9) gibt es die Möglichkeit, mit dem Boot anzulegen. Das ist für die Kids echt toll! Wer sich während der Fahrpause das Wasser mal gut anschaut sieht, das die “Potmarge” bis zu einem Meter tief schön klar ist. Das sollte eigentlich normal sein, aber das ist es ganz bestimmt nicht: mit dem Bau der Fabriken verschwand der grüne Charakter des Gebietes und das Wasser wurde verschmutzt. Seit dem Jahr 2000 wurde im Rahmen des “blauen Diamanten”: Wasserplan-Leeuwarden, wurde hart daran gearbeitet, die Gewässer zu reinigen und so zu erhalten.

Endpunkt: Willemskade
Haben Sie wieder an Land angekommen noch Lust dazu, sich die Seemannsbeine an Land zu vertreten? Sehen Sie sich dann die “Blokhuispoort” an! Dieses ehemalige Gefängnis tut gegenwärtig seinen Dienst als kulturelles Herz Leeuwardens. Das Gebäude stammt in der Form die es jetzt hat aus der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts. Bereits 1499 stand an diesem Ort aber das “Blokhuis”: ein großes Fort, das die Stadt an der Südostseite vor Feinden schützte und seit 1580 die Funktion eines Gefängnisses bekam.

Willemskade

Willemskade
Leeuwarden
Willemskade

Merkmale

  • Name Administrator: Diese Route wurde durch das Interreg 5a-Programm Wattenagenagenda übersetzt. Das Projekt "Wattenagenagenda" wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Niederlande durchgeführt und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionalentwicklung sowie den Provinzen Friesland und Groningen kofinanziert und vom Programmmanagement der Eems Dollart Region (EDR) betreut.

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