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Erkundungsroute Fochteloo

29,0 km

Fochteloo ist eines der am frühesten besiedelten Gebiete der nördlichen Niederlande. Es war bereits vor unserer Zeitrechnung bewohnt. Am Radweg bei Tachtig Bunder wurden in den 1930er-Jahren Spuren einer prähistorischen Siedlung entdeckt.

Um 1850 wurden durch das Einsacken des Moores und durch die verbesserte Entwässerung die Überreste eines prähistorischen Urwaldes freigelegt. Dieser Urwald war vor Jahrhunderten wahrscheinlich dem immer stärker vordringenden Moor und heftigen Stürmen zum Opfer gefallen. Deshalb wird angenommen, dass der Name Fochteloo „feuchter Wald“ bedeutet.

In den vergangenen Jahrhunderten hat der Mensch durch Abholzung, Kultivierung und Parzellierung stark in dieses Gebiet eingegriffen. Die älteste noch sichtbare Bewirtschaftung zeigt sich in Form von Plaggeneschen. Hier wurde Schafdung mit Heideplaggen vermischt und auf den gemeinsamen Feldern ausgebracht. Durch die Düngung wurden die Eschen im Laufe der Jahrhunderte immer höher.

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Fochteloo ist eines der am frühesten besiedelten Gebiete der nördlichen Niederlande. Es war bereits vor unserer Zeitrechnung bewohnt. Am Radweg bei Tachtig Bunder wurden in den 1930er-Jahren Spuren einer prähistorischen Siedlung entdeckt.

Um 1850 wurden durch das Einsacken des Moores und durch die verbesserte Entwässerung die Überreste eines prähistorischen Urwaldes freigelegt. Dieser Urwald war vor Jahrhunderten wahrscheinlich dem immer stärker vordringenden Moor und heftigen Stürmen zum Opfer gefallen. Deshalb wird angenommen, dass der Name Fochteloo „feuchter Wald“ bedeutet.

In den vergangenen Jahrhunderten hat der Mensch durch Abholzung, Kultivierung und Parzellierung stark in dieses Gebiet eingegriffen. Die älteste noch sichtbare Bewirtschaftung zeigt sich in Form von Plaggeneschen. Hier wurde Schafdung mit Heideplaggen vermischt und auf den gemeinsamen Feldern ausgebracht. Durch die Düngung wurden die Eschen im Laufe der Jahrhunderte immer höher.

In den 1970er-Jahren veränderte sich die Landschaft hier infolge von großflächigen Landwirtschaftsbetrieben, Flurbereinigung und weiterer Urbarmachung des Hochmoorgebietes erheblich. Glücklicherweise wurde sofort reichlich in die Nachbepflanzung und Verschönerung der Landschaft investiert, wodurch das Gebiet auch heute noch äußerst ansprechend ist.

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